NNÖ Informatik-Mittelschule

Archive for Neues aus den Fächern

Zusammen Gottes Liebe sichtbar machen

In der gemeinsamen Feier des Wortgottesdienstes am Schulschluss wurden unsere 4. Klassen verabschiedet und in die Welt gesandt.

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Blut geben für die Kunst

Ein ganz normaler Sommertag in der Stockerauer Au: Die Sonne brütet heiß über der Landschaft, die Bäume spenden dunstigen Schatten, der Morast stinkt vor sich hin und die blutrünstigen Gelsengeschwader hängen in Hundertfrauschaften kampfeslustig in der Luft (bei den Gelsen stechen ja nur die Weibchen). Vogelgezwitscher und hin und wieder der Ruf des Gänsesägers, sonst Stille.
Plötzlich Rascheln, Rufe, knackende Zweige, aufwirbelndes Laub: Jungmenschen eilen durch den Wald, offenbar suchend, umhüllt von Wolken von Autan extrastark und Gelsen-Ex! Nur mehr die verwegensten Gelsen wagen sich heran und holen sich doch noch das eine oder andere Tröpfchen Blut. Die Jungmenschen sind die Schüler der 3bi, die im Rahmen ihres „Landart“ Projektes mit Klassenlehrerin Eva Kadernoschka, Projektleiterin Dagmar Ungrad  und Begleiterin Tina Denk einen interessanten Vormittag in der Au verbringen.
„Landart“ bedeutet, direkt in der Natur – am Boden, in Bäumen, am Ufer – mit den vor Ort aufgefundenen Objekten der Natur ein Kunstwerk zu schaffen. Dieses ist nicht auf Beständigkeit ausgerichtet, das Werden und Vergehen gehört dazu, ein Landart – Kunstwerk wird nur durch Fotos haltbar gemacht. Die Suche nach einem geeigneten Platz und Objekten, um eine Kunstwerk zu gestalten, war bald erfolgreich. In Gruppen zu je vier Schülern entstanden wirklich tolle und originelle Werke. Siehe Fotos!
Nach einer kurzen Stärkungspause, wo so ganz beiläufig auch die Streichelhasen des Augasthofes Konrad heftig gefüttert wurden, gab es noch eine Art Modelcontest. Ein vorher bestimmtes Mitglied der Gruppe wurde von den anderen verziert und geschmückt – mit Farn, Blättern, Blüten, Kirschen als Ohrringen und mit Schminkstiften. Nach diesem Highlight ging es dann zurück zum Bahnhof, wo es dank Geburtstagskind Daniel sogar noch Eis für alle gab!

Albert Einstein fährt mit Marie Curie eine Runde im Tesla

So sieht der Physiksaal jetzt aus…

Kann nicht so gewesen sein, sagen Sie? Stimmt, aber zumindest in unserem Physiksaal sind die drei jetzt vereint. Tesla, den wir heutzutage hauptsächlich wegen des gleichnamigen Autos kennen, hieß mit Vornamen Nikola und war ein genialer Erfinder, auf dessen Konto die Teslaspule geht und der mit Wechselstrom und drahtloser Energieübertragung experimentierte. Über Albert Einstein muss nicht viel gesagt werden und Marie Curie war eine der ersten Wissenschafterinnen von Weltrang. Sie entdeckte die Elemente Radium und Polonium und das Phänomen der Radioaktivität.

Diese drei hellen Sterne am Physikerhimmel zieren nun als Wandbilder den Physiksaal unserer Schule. Als Teamarbeit im Informatikunterricht von einigen Schülern der 4a und 4b geschaffen, die bereits das vollständige ECDL Programm erfolgreich absolviert hatten: Ralph Sommer-Lolei, Jan Kotrba, Julian Hochfelsner, Dominik Hartl, Pia Mantler, Corina Grossinger, Iris Berger, Alem Jusic, Bernhard Zechner, Elvir Omerovic, Leonel Nitsche und Tiara Müllner. Die Idee und Einladung dazu kam vom „Herren des Physiksaals“, Peter Stöckelmaier und für die nötige Unterstützung bei der Ausführung sorgte Dagmar Ungrad.

 

An die Nähmaschinen, fertig, … los!

Oliver, Jan und Jakob mit ihren
stylischen Turnbeuteln

Im Rahmen des Technischen/Textilen Werkens fertigte die 4a als allerletzte Arbeit des Jahres einen Turnbeutel an. Das klingt jetzt einmal an und für sich nicht so spektakulär, allerdings war er gleichzeitig ein Design – Objekt. Erster Schritt war nämlich, ein A4 Bild am Computer zu entwerfen oder ein Foto zu verwenden beziehungsweise zu bearbeiten. Der Farbausdruck davon wurde anschließend mittels „Potch“ auf weißen Stoff übertragen. Achtung, seitenverkehrt – das war bei allfälligen Schriften zu beachten! Potch ist eine gelartige Transfersubstanz, die die Farbpigmente des Ausdrucks vom Papier löst und im Stoff einlagert. Dann wurde der bedruckte Stoff geendelt, also an den Rändern abgesteckt, geheftet und dann: An die Nähmaschinen, fertig,… apropos fertig: Das war erst die Verschönerung, der Beutel selbst wollte auch zugeschnitten werden, dann wieder abgesteckt, geheftet (wir kennen uns schon aus) und dann wieder: An die Nähmaschinen, fertig,… nochmals apropos fertig: Die Herren hatten die Nasen vorn! Oliver Thoma, Jakob Winkler und Jan Rosenkranz waren vor allen Mädchen fertig, und das noch dazu mit drei richtigen Prachtexemplaren von Turnbeuteln!

Achtung! Fälscher unter uns!

Karl Schmidt-Rothluff, meisterhaft gefälscht von Michaelle aus der 3bi

Seien Sie vorsichtig! Wenn Sie durch die Informatik Mittelschule Stockerau gehen und in der kleinen Ausstellung im 2. Stock glauben, einen echten Modigliani oder einen Roy Lichtenstein erstehen zu können, so lassen Sie sich nicht hinters Licht führen. Für die Echtheit dieser Klassiker kann ich nämlich wahrhaftig nicht die Hand ins Feuer legen! Ganz im Gegenteil, sie wurden von der 3bi in Bildnerischer Erziehung im Rahmen eines „Fälschungsprojektes“ erstellt. Inspiriert von dem erst kürzlich aufgeflogenen Kunstfälschungsskandals um Wolfgang Beltracchi in Deutschland wurden die Arbeiten schließlich auch mit einem Rahmen und sogar mit einem Preisschild versehen.

Rot, Gelb und Blau zum Frühstück

Frühstück!

Die 3 Grundfarben (Primärfarben)– Rot, Gelb und Blau – und der Farbenkreis waren Thema in Bildnerischer Erziehung in der 3bi. Mischt man zwei Primärfarben, so entstehen die Sekundärfarben Grün, Orange und Violett. So weit, so gut, schöne, leuchtende Farben!
Was aber ist, wenn man diese Farben für eine Entfremdung einsetzt? Aufgabe war es, ein leckeres, appetitanregendes Frühstück zu malen. Aber: in ganz falschen Farben! Erlaubt waren nur 6 Farben (eben die Primär- und Sekundärfarben) und keine einzige durfte richtig eingesetzt werden. So entstanden blaue Spiegeleier, grüne Semmeln, gelber Kaffee, violette Bananen und und und ….immer noch Hunger?
Als kleine Entschädigung gab es als Abschluss dieses Themas ein wirkliches Frühstück für die Schüler. Am Mittwoch in der ersten Stunde schmauste diesmal die ganze 3bi anstatt zu zeichnen…

Der Hände Werk

Um den Zwickeltag nach Fronleichnam sinnvoll zu nützen, beschlossen die Werklehrerinnen der 3a und 3bi gemeinsam mit deren Klassenlehrerinnen einen Ausflug auf die Schallaburg zu machen. Dort ist zurzeit die Ausstellung mit dem Titel “Der Hände Werk” zu sehen und wie der Name schon verrät, kann man dort so einiges über Handwerkskünste der Vergangenheit aber auch der Gegenwart erfahren.

Die beiden Klassen wurden sehr freundlich empfangen und durften sowohl einen Ausstellungsrundgang genießen als auch bei einem Workshop teilnehmen.

Aber alles der Reihe nach…

Welches Handwerk ist euch denn bekannt? Wisst ihr, was ein Kunstschmied macht? Was ist Blaudruck und warum ist dieser so besonders? Was ist die einfachste Zange der Welt? Was macht unsere Hände so einzigartig? Und was hat das Gehirn damit zu tun? Wie sieht der Arbeitsplatz eines Goldschmieds aus? Und warum gehen viele Nachnamen auf die Berufe der Namensträger/innen zurück?

All diese Fragen wurden den Schüler/innen in der Führung durch die Ausstellung anschaulich und spannend beantwortet. Aber sie durften auch selbst Hand anlegen und ihr eigenes Geschick ausprobieren. Als Klasse sollten sie versuchen genauso wie ein Webstuhl ein Muster nachzuweben. Hier waren nicht nur Geschick und Konzentration sondern auch Teamwork und Geduld gefragt. Und auch wenn das Muster am Ende nicht ganz perfekt war, hatten alle Spaß und waren mit Begeisterung und Freude bei der Sache.

 

„ReMent“: Abschlussveranstaltung

Seit Dezember 2018 haben 15 SchülerInnen der 4. Klassen ihr EDV-Wissen in einem Projekt des BMFWF an LehrerInnen weitergegeben. Am Dienstag, den 21. Mai 2019 fand nun die Abschlussveranstaltung in der Hertha Firnberg Schule in Wien statt. Unsere SchülerInnen bekamen auch Teilnahmezertifikate des BMFWF überreicht. Bilder unter Read more …

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Singen am Sonntag für ‘Little Star Children Fund’

Am 26. Mai begeisterte der SchülerInnen-LehrerInnen-Chor der Informatik-Mittelschule viele Menschen mit Musik und Gesang in der Heiligen Messe in der Stadtpfarre Stockerau. Wer begeistert singt, steckt auch andere mit Freude und Schwung an.

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Auf religiösen und geschichtlichen Spuren des jüdischen Wiens

Auch die 4b hatte am Donnerstag, den 23. Mai das Vergnügen den Stadttempel Wiens zu besuchen, Gelerntes zum jüdischen Leben aufzufrischen und vor allem Neues im jüdischen Gebetshaus kennenzulernen.

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