NNÖ Informatik-Mittelschule

Archive for Neues aus den Fächern

Teamwork makes the dream work

Regen, Kälte, Wind! Von dieser Wettervorhersage ließen sich weder die LehrerInnen unserer Schule noch Kathi, Aulona, Mahmoud und Mojtaba aus der 4bi einschüchtern. Wir schnürten am Samstagmorgen die Laufschuhe und machten uns auf den Weg nach Wien – genauer gesagt auf das Gelände des alten AKHs im 9. Bezirk. Dort fand nämlich – wie jedes Jahr im Oktober und heuer zum 13. Mal – der Krebsforschungslauf statt.

Der Sinn dahinter steckt schon im Namen und ist schnell erklärt: bei dem Lauf soll Geld gesammelt werden, das der Österreichischen Krebsforschung zugutekommt und das dazu beitragen soll, krebskranken Menschen helfen zu können.

Genauso einfach wie die Erklärung funktioniert das Ganze auch, denn es geht darum, möglichst oft die Laufrunde, die durch die Höfe des alten AKHs führt, zu absolvieren. Für jede gelaufene Runde (1,609km) werden 10 Euro gespendet. Außerdem kommt auch ein Teil des Startgeldes der Krebsforschung zugute.

Und weil die schlechte Wettervorhersage dann doch nicht so richtig und uns der Wettergott anscheinend doch wohlgesonnen war, waren wir topmotiviert und standen um Punkt 10 Uhr am Start. Die einen schneller, die anderen etwas langsamer, aber zusammen schafften wir es fantastische 96 Runden (das sind 154,5 km!!!) zu absolvieren. Mit unserem Beitrag für das Startgeld konnten wir so 1070 Euro für die Österreichische Krebsforschung spenden.

Wir konnten heute nicht nur einen wichtigen Beitrag für viele Menschen leisten, sondern auch etwas für unsere Gesundheit tun. Und das Wichtigste an der ganzen Sache war, dass wir das gemeinsam als Team erreichen und den Teamgeist in uns wecken konnten. Denn wie heißt es so schön: Teamwork makes the dream work.

 

Filmdreh und Fotoshooting als IT Vorzeigeschule

Filmaufnahmen mit der 1ePower

Ein Hauch von Silicon Valley wehte diesen Dienstag durch unsere Schule, als ein professionelles Medienteam der Firmen Microsoft Österreich und eduWerk bei uns zu Gast waren. Grund des Besuches war der – nun schon das zweite Jahr laufende – Testeinsatz von Windows Tablets mit Stifteingabe für die Firmen Microsoft, ACP eduWerk und das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung. 

Als einzige Schule Österreichs sind wir in dem Projekt gleich mit 3 Klassen (2b, 4a und 1ePower) vertreten. Neben nur einer zweiten Schule, der PNMS Zwettl, nimmt unsere Informatik Mittelschule Stockerau  am Microsoft Showcase School Programm teil.

Für den Projektzeitraum wurde jede(r) SchülerIn mit Windows-Tablets mit Stifteingabe ausgerüstet, die den Computerraum ersetzen. Da alle ihr Tablet bereit haben (hoffentlich mit aufgeladenem Akku…), kann es auch spontan im Unterricht eingesetzt werden. Angemeldet über das Office 365 Login ist nun alles bereit für Internetrecherchen, Einsatz von Word, Excel und anderen Programmen sowie – sehr wichtig – dem OneNote Kursnotizbuch und Microsoft Teams, einem internen Kommunikationsprogramm.

Scheinwerfer, Mikrofone und Kabelrollen sowie mit ihren Geräten hantierende Fotografen prägten das schulische Bild am Dienstagmorgen, da der Projektverlauf nun auch bildlich dokumentiert werden sollte. Zu diesem Zweck fand sich ein Team von Microsoft Österreich ein, neben Interviews von Projektverantwortlichen vor und in den Klassenzimmern wurde direkt die Arbeit der Kinder am Tablet gefilmt. Ebenso gab es ein intensives Fotoshooting. Diese Art der Dokumentation dient der öffentlichkeitswirksamen Promotion der Microsoft Showcase Schulen über verschiedene Kanäle sowie dem Erfahrungsaustausch der Showcase Schulen und Bildungsexperten weltweit.

Sobald die Ergebnisse dieser Arbeit online zu sehen sein werden, liefern wir gerne den entsprechenden link zum Anschauen nach!

Jesus ruft, berührt und bewegt

Im neuen Schuljahr heißen wir alle Kinder herzlich willkommen! Schön, dass wir wieder beisammen sind und gemeinsam lernen, gestalten, feiern, diskutieren …

So sind wir in der Informatik-Mittelschule zusammen gekommen um miteinander am ersten Schultag in der Kirche Gottesdienst zu feiern, und Jesu Liebe in unserer Mitte spürbar und sichtbar zu machen.

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Zusammen Gottes Liebe sichtbar machen

In der gemeinsamen Feier des Wortgottesdienstes am Schulschluss wurden unsere 4. Klassen verabschiedet und in die Welt gesandt.

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Blut geben für die Kunst

Ein ganz normaler Sommertag in der Stockerauer Au: Die Sonne brütet heiß über der Landschaft, die Bäume spenden dunstigen Schatten, der Morast stinkt vor sich hin und die blutrünstigen Gelsengeschwader hängen in Hundertfrauschaften kampfeslustig in der Luft (bei den Gelsen stechen ja nur die Weibchen). Vogelgezwitscher und hin und wieder der Ruf des Gänsesägers, sonst Stille.
Plötzlich Rascheln, Rufe, knackende Zweige, aufwirbelndes Laub: Jungmenschen eilen durch den Wald, offenbar suchend, umhüllt von Wolken von Autan extrastark und Gelsen-Ex! Nur mehr die verwegensten Gelsen wagen sich heran und holen sich doch noch das eine oder andere Tröpfchen Blut. Die Jungmenschen sind die Schüler der 3bi, die im Rahmen ihres „Landart“ Projektes mit Klassenlehrerin Eva Kadernoschka, Projektleiterin Dagmar Ungrad  und Begleiterin Tina Denk einen interessanten Vormittag in der Au verbringen.
„Landart“ bedeutet, direkt in der Natur – am Boden, in Bäumen, am Ufer – mit den vor Ort aufgefundenen Objekten der Natur ein Kunstwerk zu schaffen. Dieses ist nicht auf Beständigkeit ausgerichtet, das Werden und Vergehen gehört dazu, ein Landart – Kunstwerk wird nur durch Fotos haltbar gemacht. Die Suche nach einem geeigneten Platz und Objekten, um eine Kunstwerk zu gestalten, war bald erfolgreich. In Gruppen zu je vier Schülern entstanden wirklich tolle und originelle Werke. Siehe Fotos!
Nach einer kurzen Stärkungspause, wo so ganz beiläufig auch die Streichelhasen des Augasthofes Konrad heftig gefüttert wurden, gab es noch eine Art Modelcontest. Ein vorher bestimmtes Mitglied der Gruppe wurde von den anderen verziert und geschmückt – mit Farn, Blättern, Blüten, Kirschen als Ohrringen und mit Schminkstiften. Nach diesem Highlight ging es dann zurück zum Bahnhof, wo es dank Geburtstagskind Daniel sogar noch Eis für alle gab!

Albert Einstein fährt mit Marie Curie eine Runde im Tesla

So sieht der Physiksaal jetzt aus…

Kann nicht so gewesen sein, sagen Sie? Stimmt, aber zumindest in unserem Physiksaal sind die drei jetzt vereint. Tesla, den wir heutzutage hauptsächlich wegen des gleichnamigen Autos kennen, hieß mit Vornamen Nikola und war ein genialer Erfinder, auf dessen Konto die Teslaspule geht und der mit Wechselstrom und drahtloser Energieübertragung experimentierte. Über Albert Einstein muss nicht viel gesagt werden und Marie Curie war eine der ersten Wissenschafterinnen von Weltrang. Sie entdeckte die Elemente Radium und Polonium und das Phänomen der Radioaktivität.

Diese drei hellen Sterne am Physikerhimmel zieren nun als Wandbilder den Physiksaal unserer Schule. Als Teamarbeit im Informatikunterricht von einigen Schülern der 4a und 4b geschaffen, die bereits das vollständige ECDL Programm erfolgreich absolviert hatten: Ralph Sommer-Lolei, Jan Kotrba, Julian Hochfelsner, Dominik Hartl, Pia Mantler, Corina Grossinger, Iris Berger, Alem Jusic, Bernhard Zechner, Elvir Omerovic, Leonel Nitsche und Tiara Müllner. Die Idee und Einladung dazu kam vom „Herren des Physiksaals“, Peter Stöckelmaier und für die nötige Unterstützung bei der Ausführung sorgte Dagmar Ungrad.

 

An die Nähmaschinen, fertig, … los!

Oliver, Jan und Jakob mit ihren
stylischen Turnbeuteln

Im Rahmen des Technischen/Textilen Werkens fertigte die 4a als allerletzte Arbeit des Jahres einen Turnbeutel an. Das klingt jetzt einmal an und für sich nicht so spektakulär, allerdings war er gleichzeitig ein Design – Objekt. Erster Schritt war nämlich, ein A4 Bild am Computer zu entwerfen oder ein Foto zu verwenden beziehungsweise zu bearbeiten. Der Farbausdruck davon wurde anschließend mittels „Potch“ auf weißen Stoff übertragen. Achtung, seitenverkehrt – das war bei allfälligen Schriften zu beachten! Potch ist eine gelartige Transfersubstanz, die die Farbpigmente des Ausdrucks vom Papier löst und im Stoff einlagert. Dann wurde der bedruckte Stoff geendelt, also an den Rändern abgesteckt, geheftet und dann: An die Nähmaschinen, fertig,… apropos fertig: Das war erst die Verschönerung, der Beutel selbst wollte auch zugeschnitten werden, dann wieder abgesteckt, geheftet (wir kennen uns schon aus) und dann wieder: An die Nähmaschinen, fertig,… nochmals apropos fertig: Die Herren hatten die Nasen vorn! Oliver Thoma, Jakob Winkler und Jan Rosenkranz waren vor allen Mädchen fertig, und das noch dazu mit drei richtigen Prachtexemplaren von Turnbeuteln!

Achtung! Fälscher unter uns!

Karl Schmidt-Rothluff, meisterhaft gefälscht von Michaelle aus der 3bi

Seien Sie vorsichtig! Wenn Sie durch die Informatik Mittelschule Stockerau gehen und in der kleinen Ausstellung im 2. Stock glauben, einen echten Modigliani oder einen Roy Lichtenstein erstehen zu können, so lassen Sie sich nicht hinters Licht führen. Für die Echtheit dieser Klassiker kann ich nämlich wahrhaftig nicht die Hand ins Feuer legen! Ganz im Gegenteil, sie wurden von der 3bi in Bildnerischer Erziehung im Rahmen eines „Fälschungsprojektes“ erstellt. Inspiriert von dem erst kürzlich aufgeflogenen Kunstfälschungsskandals um Wolfgang Beltracchi in Deutschland wurden die Arbeiten schließlich auch mit einem Rahmen und sogar mit einem Preisschild versehen.

Rot, Gelb und Blau zum Frühstück

Frühstück!

Die 3 Grundfarben (Primärfarben)– Rot, Gelb und Blau – und der Farbenkreis waren Thema in Bildnerischer Erziehung in der 3bi. Mischt man zwei Primärfarben, so entstehen die Sekundärfarben Grün, Orange und Violett. So weit, so gut, schöne, leuchtende Farben!
Was aber ist, wenn man diese Farben für eine Entfremdung einsetzt? Aufgabe war es, ein leckeres, appetitanregendes Frühstück zu malen. Aber: in ganz falschen Farben! Erlaubt waren nur 6 Farben (eben die Primär- und Sekundärfarben) und keine einzige durfte richtig eingesetzt werden. So entstanden blaue Spiegeleier, grüne Semmeln, gelber Kaffee, violette Bananen und und und ….immer noch Hunger?
Als kleine Entschädigung gab es als Abschluss dieses Themas ein wirkliches Frühstück für die Schüler. Am Mittwoch in der ersten Stunde schmauste diesmal die ganze 3bi anstatt zu zeichnen…

Der Hände Werk

Um den Zwickeltag nach Fronleichnam sinnvoll zu nützen, beschlossen die Werklehrerinnen der 3a und 3bi gemeinsam mit deren Klassenlehrerinnen einen Ausflug auf die Schallaburg zu machen. Dort ist zurzeit die Ausstellung mit dem Titel “Der Hände Werk” zu sehen und wie der Name schon verrät, kann man dort so einiges über Handwerkskünste der Vergangenheit aber auch der Gegenwart erfahren.

Die beiden Klassen wurden sehr freundlich empfangen und durften sowohl einen Ausstellungsrundgang genießen als auch bei einem Workshop teilnehmen.

Aber alles der Reihe nach…

Welches Handwerk ist euch denn bekannt? Wisst ihr, was ein Kunstschmied macht? Was ist Blaudruck und warum ist dieser so besonders? Was ist die einfachste Zange der Welt? Was macht unsere Hände so einzigartig? Und was hat das Gehirn damit zu tun? Wie sieht der Arbeitsplatz eines Goldschmieds aus? Und warum gehen viele Nachnamen auf die Berufe der Namensträger/innen zurück?

All diese Fragen wurden den Schüler/innen in der Führung durch die Ausstellung anschaulich und spannend beantwortet. Aber sie durften auch selbst Hand anlegen und ihr eigenes Geschick ausprobieren. Als Klasse sollten sie versuchen genauso wie ein Webstuhl ein Muster nachzuweben. Hier waren nicht nur Geschick und Konzentration sondern auch Teamwork und Geduld gefragt. Und auch wenn das Muster am Ende nicht ganz perfekt war, hatten alle Spaß und waren mit Begeisterung und Freude bei der Sache.